<> Jenny Louise Becker
Fairnopoly - mein neues Projekt <3

Über Freunde bin ich auf eine Social Business Idee aufmerksam geworden, die ich nun im Aufbau der Social Media Seiten unterstütze: Fairnopoly. Fairnopoly ist ein Online-Marktplatz wie Amazon und Konsortien, funktioniert aber nach Genossenschaftsprinzip: Alle Käufer von fair produzierten oder gebrauchten Dingen werden über ein automatisches Punktesystem am Unternehmensgewinn beteiligt. 50 % des Unternehmensgewinns soll an die Nutzer ausgeschüttet werden. Es gibt also weder Investoren noch Gesellschafter - das Geschäftsmodell basiert auf der Schwarmidee. Angeboten werden dürfen erstmal alle Gegenstände, sofern sie nicht eindeutig in die menschenverachtenden Billigproduktionslinien fallen. Fairnopoly will die Menschen erstmal dort abholen, wo sie stehen. Dabei wird aber der Handel mit nachhaltigen Produkten gefördert:

Dinge wiederzuverwenden bedeutet 100% Ressourcenschonung gegenüber der Neuproduktion. Deshalb wird der Handel mit gebrauchten Dingen (ebenso wie mit nachhaltig produzierten und Fair Trade Produkten) auf Fairnopoly gezielt gefördert. Ramschprodukte und eindeutig unfair produzierte Produkte (hier für gibt es einen Warnbutton für die Besucher) werden dagegen von der Plattform ausgeschlossen. Nur für gebrauchte sowie für nachhaltig produzierte und fair gehandelte Dinge gibt es die FAIR Share Points. Für Fair Trade Produkte fallen darüber hinaus nur die halben Gebühren an,da diese für die Verbraucher meist so schon unverhältnismäßig teuer sind.

Derby Fully Endorses Fair Trade Bananas

Ein Prozent jeder Transaktion auf dem Marktplatz wird automatisch an das FAIR Future Network gespendet, einem globalen Zusammenschluss von Jugendorganisationen und jungen Aktivisten, die sich gemeinsam gegen Korruption und für fairere, transparentere und verantwortlichere Strukturen einsetzen. Der Hintergrund: Wir werden keine der großen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen (Klimawandel, extreme Armut, Überbeanspruchung des Planeten etc.), solange wir die weltweit verbreitete systemische Korruption weiter mittragen. Korruption betrifft uns alle, und sie trägt täglich dazu bei, die Welt unfairer zu machen.

Anstelle von Werbung erhalten die Nutzer Informationen zu verantwortlichem Konsum. Als Verkäufer wird man durch Spenden der Verkaufserlöse für gute Zwecke auf sichtbare Positionen gelegt. In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen werden auf der Plattform jeweils zugeschnittene Informationen zur Nachhaltigkeit und Fairness von Produkten angeboten sowie zu lokalen Alternativen und Möglichkeiten für Tausch, Verleih und Reparatur.

Mikro party at Second Hand

Fairnopoly funktioniert zugleich als Spendenplattform. Wie gerade schon erwähnt, kann ein frei wählbarer Prozentsatz des Verkaufserlöses für einen fairen Zweck gespendet werden. Je höher der Spendenanteil, desto besser wird das Angebot in den Suchergebnissen positioniert. Die potentiellen Käufer sehen zudem, welcher Anteil des Preises gespendet wird. 

Transparenz wird groß geschrieben, denn fairnopoly möchte global Zeichen gegen Korruption setzen: Vollständige Transparenz soll nicht nur für die wichtigsten Kennzahlen und Prozesse gelten, sondern für alle Details im Unternehmen. Die Geschäftskonten werden offen geführt und nur persönliche Daten geschwärzt. Alle Gehälter und sonstigen Zahlungen an Mitarbeiter werden ebenso veröffentlicht wie sämtliche Steuererklärungen und Verträge. Um Betrug auszuschließen wird ein Vertrauensnetzwerk aufgebaut, dessen Teilnehmer vollständig gegen Betrug versichert werden. Zudem wird über eine Treuhandfunktion sichergestellt, dass sich Betrug auf der Plattform für niemanden auszahlt. Unlautere Geschäftspraktiken führen zu sofortigem Ausschluss und ggf. zu rechtlichen Schritten.

Ich freu mich sehr auf die Zusammenarbeit, und hoffe meinen Beitrag zu leisten dem Unternehmen auf die Beine zu helfen! Falls Du auch mithelfen möchtest: Es werden noch Leute gesucht -> http://www.fairnopoly.com/online-marktplatz/team

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Seltene Kräuter und Wildpflanzen: Mein nachhaltiger Garten:)

Trotz der großen Anstrengungen im Naturschutz - die Zahl der Tier- und Pflanzenarten sinkt weiter. Sowohl weltweit als auch in Deutschland und in Deiner Stadt. Die Ursache ist die ständig steigende Inanspruchnahme von Naturräumen durch die menschliche Zivilisation. Ist es möglich, inmitten dieser Zivilisation Räume zu schaffen, in denen das Artensterben gestoppt werden kann? Ja, ist es! Im eigenen Garten, um die Datsche oder sogar auf dem heimischen Balkon.

Biologisches Saatgut und Sortenraritäten sind ein Anfang. Hier findet man nicht nur seltene wunderschöne Blühpflanzen wie den Sonnentau, sondern auch schmackhafte Kräuter für Topf und Pfanne wie den Kümmelthymian oder Zimtbasilikum. Einfach anzubauen und oft sogar winterhart. Ein bisschen googlen lohnt sich, oder ein Besuch im örtlichen Blumen- und Samenhandel; die GärtnerInnen beraten einen meist auch gern zu Fragen des Umwelt- und Naturschutzes.

Zum einen vergrößert ein derartiges Engagement die Chance, dass sich die Pflanzen wieder aussiedeln und verbreiten. Ein Weiher zum Beispiel bietet ein Biotop vortrefflicher Qualität! Vogel- und andere arten werden angelockt, sich niederzulassen und  fortzupflanzen; der Mehraufwand belohnt durch spektakuläre Wandlungen der Flora und Fauna durch die Jahreszeiten hindurch. Und ein derartig nachhaltiger Naturpark im eigenen Garten gibt einem natürlich auch ein richtig nachhaltiges Entspannungsgefühl zurück…

Nützliche Links:

Saatgut von Wildkräutern und Wildblumen
Bioland Hof Jeebel Biogartenversand OHG
Naturgarten e.V.


Some Rights Reserved by mank0702 

Zum Schluss noch 4 Buchtipps:

Heike Boomgaarden, Bärbel Oftring, Werner Ollig
Natur sucht Garten: 35 Ideen für nachhaltiges Gärtnern
Ulmer, Stuttgart, 2011
ISBN-13: 978-3800174997
Auf den ersten Blick begeistern schon die Bilder bunt blühender Gartenflächen und idyllischer Feuchtbiotope in diesem Buch. Aber die Autoren bieten wesentlich mehr: einen Weg, der Natur etwas Gutes zu tun und neue Lebensräume vor der eigenen Haustür zu schaffen. Die Autoren geben eine gut verständliche Anleitung und wichtige Tipps auf diesem Weg: Mithilfe der angebotenen 35 Bausteine kann sich jeder nach Wunsch seinen individuell gestalteten Naturgarten erschaffen, in dem sich Menschen, Pflanzen und Tiere wohl fühlen.

Marie-Luise Kreuter
Der Biogarten
BLV, München, 2000
ISBN-13: 978-3405158415
Wenn es um den naturgemäßen Anbau von Blumen, Obst und Gemüse geht, dann gilt “Der Biogarten” als Standardwerk. Der Praxisteil informiert ausführlich über die wichtigsten Grundlagen wie Kompostierung, Düngen oder Schädlingsbekämpfung. In den Kapiteln über Nutzgärten, Zier- oder naturnahe Gärten beschreibt die Autorin die unterschiedlichsten Gartenpflanzen und gibt ausführliche Kulturanleitungen. Übersichtstabellen fassen die wichtigsten Informationen noch einmal zusammen. Nicht zuletzt das ausführliche Bezugsquellenverzeichnis macht das Buch von Marie-Luise Kreuter zu einem geeigneten Nachschlagewerk für alle Hobby-Gärtner.

Peter Berthold, Gabriele Mohr
Vögel füttern - aber richtig: Das ganze Jahr füttern, schützen und sicher bestimmen
Kosmos, Stuttgart, 2008
ISBN-13: 978-3440116449
Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum man Wildvögel ausschließlich im Winter füttern sollte, wissen die Autoren Prof. Peter Berthold und Gabriele Mohr. In ihrem Buch räumen sie mit falschen Annahmen, “Unwahrem” und “Unglaublichem” auf und geben viele Praxistipps rund um die ganzjährige Vogelfütterung. Zudem bietet dieses Buch hilfreiche Anregungen zur Gestaltung eines vogelfreundlichen Gartens.

Reinhard Witt
Das Wildpflanzen Topfbuch. Ausdauernde Arten für Balkon, Terrasse und Garten. Lebendig, pflegeleicht, nachhaltig.
Verlag Naturgarten, Ottenhofen, 2007
ISBN 978-3-00-021048-8
Wildblumen im Topf - schön, natürlich, aber auch etwas unberechenbar. Seit fast 15 Jahren experimentiert und probiert Reinhard Witt mit Wildblumen, Gräsern, Farnen, Kletterpflanzen und mehr und gibt in diesem Buch seine Erfahrungen weiter. Leicht verständlich stellt er die unterschiedlichsten Wildpflanzen vor, gibt Tipps, wie sie zu behandeln sind und mit welchen anderen Wildpflanzen sie sich gut kombinieren lassen. Mit seinen Informationen inspiriert er nicht nur Laien, sondern auch all jene, die ebenfalls schon länger auf diesem Gebiet experimentieren. Übersichtstabellen und zahlreiche Bilder veranschaulichen das Thema zusätzlich sehr gut.

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Adopt a Revolution – den syrischen Frühling unterstützen

Das war neulich eine schöne Überraschung! Ein Mitschüler aus “meiner” Waldorfschule in Marburg, Elias Perabo, steckt doch tatsächlich hinter dieser Initiative Adopt a Revolution.

Bild: Attribution Some rights reserved by FreedomHouse

Das Projekt Adopt a Revolution wurde im Herbst 2011 angesichts der anhaltenden brutalen Verfolgung des friedlichen Aufstands gegen das Regime von Bashar Al-Assad von syrischen und deutschen AktivstInnen ins Leben gerufen. Ziel ist es, die demokratische Bewegung finanziell zu unterstützen und einen Austausch zu ermöglichen.

Das ZDF hat einen Beitrag dazu gemacht: Seht her ->

Anstatt zu spenden kannst Du auch einen Appell unterzeichnen, indem zu einer friedlichen Lösung der syrischen Revolution aufgerufen wird.

Adopt a Revolution - Werde Revolutionspate!

Der syrische Frühling auf Facebook

TAZ-Artikel über Syrien-Journalismus

Syrische Sackgasse - die Blätter für dt. und int. Politik

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Flasmob #FreePussyRiot vor der Russischen Botschaft Berlin

Während wir guter Dinge in den Frühling starten, haben diese mutigen Frauen im russischen Knast einen Hungerstreik angetreten. Wir zeigen ihnen unsere Solidarität mit diesem Flashmob! 

Wo und Wann?

Unter den Linden 63-65, 10117 Berlin, Sonntag, 1. April, 17.30 Uhr. Wir tanzen gemeinsam zu ein paar Songs von Pussy Riot und kopieren die Performance. 2 Leute halten Schilder mit der Aufschrift “Free Pussy Riot”.

Bringt bunte Strumpfmasken und Klamotten mit!

Treffpunkt ist 17 Uhr Unter den Linden Ecke Glinkastraße ggü von AEROFLOT, dort können wir uns umziehen. Wenn Sicherheitskräfte eingreifen sollten, brechen wir die Aktion sofort ab.

Der Event auf Facebook ->

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Girls Day 26. April 2012: Mädchen entdecken Berufe

Kennst du den Girls Day? Mädchen entdecken Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften. Der Aktionstag wird international mit zahlreichen Unternehmen und Schulen gemeinsam veranstaltet. Firmen öffnen ihre Tore und präsentieren Mädchen die Arbeitswelten, die bisher vor allem von männlichen Bewerbern fokussiert werden. Auf der Aktionshomepage findet Ihr alle Partner und Projekte in eurer Nähe.

Hintergrund

Am 26. April 2012 finden der Girls’Day und der Boys’Day statt. Jugendliche erkunden dabei geschlechteruntypische Berufe. So absolvieren Mädchen Tagespraktika in Berufen des technischen, naturwissenschaftlichen, handwerklichen oder IT-Bereichs und lernen Chefetagen sowie erfolgreiche Frauen in Führungspositionen kennen. Jungen arbeiten einen Tag in Berufen des sozialen, pflegerischen oder erzieherischen Bereichs, trainieren ihre Sozialkompetenz oder arbeiten in Workshops zu verschiedenen Themen rund um Vorstellungen von Männlichkeit.

Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag wird seit 2001 vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. koordiniert. Seit 2011 koordiniert der Bielefelder Verein auch den Boys’Day – Jungen-Zukunftstag.

www.kompetenzz.de | www.girls-day.de | www.boys-day.de

Projektinformation

Die Bundesweite Koordinierungsstelle des Girls’Day – Mädchen-Zukunftstags wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und des Bundeselternrats. 

www.girls-day.de

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