Über Freunde bin ich auf eine Social Business Idee aufmerksam geworden, die ich nun im Aufbau der Social Media Seiten unterstütze: Fairnopoly. Fairnopoly ist ein Online-Marktplatz wie Amazon und Konsortien, funktioniert aber nach Genossenschaftsprinzip: Alle Käufer von fair produzierten oder gebrauchten Dingen werden über ein automatisches Punktesystem am Unternehmensgewinn beteiligt. 50 % des Unternehmensgewinns soll an die Nutzer ausgeschüttet werden. Es gibt also weder Investoren noch Gesellschafter - das Geschäftsmodell basiert auf der Schwarmidee. Angeboten werden dürfen erstmal alle Gegenstände, sofern sie nicht eindeutig in die menschenverachtenden Billigproduktionslinien fallen. Fairnopoly will die Menschen erstmal dort abholen, wo sie stehen. Dabei wird aber der Handel mit nachhaltigen Produkten gefördert:
Dinge wiederzuverwenden bedeutet 100% Ressourcenschonung gegenüber der Neuproduktion. Deshalb wird der Handel mit gebrauchten Dingen (ebenso wie mit nachhaltig produzierten und Fair Trade Produkten) auf Fairnopoly gezielt gefördert. Ramschprodukte und eindeutig unfair produzierte Produkte (hier für gibt es einen Warnbutton für die Besucher) werden dagegen von der Plattform ausgeschlossen. Nur für gebrauchte sowie für nachhaltig produzierte und fair gehandelte Dinge gibt es die FAIR Share Points. Für Fair Trade Produkte fallen darüber hinaus nur die halben Gebühren an,da diese für die Verbraucher meist so schon unverhältnismäßig teuer sind.
Ein Prozent jeder Transaktion auf dem Marktplatz wird automatisch an das FAIR Future Network gespendet, einem globalen Zusammenschluss von Jugendorganisationen und jungen Aktivisten, die sich gemeinsam gegen Korruption und für fairere, transparentere und verantwortlichere Strukturen einsetzen. Der Hintergrund: Wir werden keine der großen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen (Klimawandel, extreme Armut, Überbeanspruchung des Planeten etc.), solange wir die weltweit verbreitete systemische Korruption weiter mittragen. Korruption betrifft uns alle, und sie trägt täglich dazu bei, die Welt unfairer zu machen.
Anstelle von Werbung erhalten die Nutzer Informationen zu verantwortlichem Konsum. Als Verkäufer wird man durch Spenden der Verkaufserlöse für gute Zwecke auf sichtbare Positionen gelegt. In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen werden auf der Plattform jeweils zugeschnittene Informationen zur Nachhaltigkeit und Fairness von Produkten angeboten sowie zu lokalen Alternativen und Möglichkeiten für Tausch, Verleih und Reparatur.
Fairnopoly funktioniert zugleich als Spendenplattform. Wie gerade schon erwähnt, kann ein frei wählbarer Prozentsatz des Verkaufserlöses für einen fairen Zweck gespendet werden. Je höher der Spendenanteil, desto besser wird das Angebot in den Suchergebnissen positioniert. Die potentiellen Käufer sehen zudem, welcher Anteil des Preises gespendet wird.
Transparenz wird groß geschrieben, denn fairnopoly möchte global Zeichen gegen Korruption setzen: Vollständige Transparenz soll nicht nur für die wichtigsten Kennzahlen und Prozesse gelten, sondern für alle Details im Unternehmen. Die Geschäftskonten werden offen geführt und nur persönliche Daten geschwärzt. Alle Gehälter und sonstigen Zahlungen an Mitarbeiter werden ebenso veröffentlicht wie sämtliche Steuererklärungen und Verträge. Um Betrug auszuschließen wird ein Vertrauensnetzwerk aufgebaut, dessen Teilnehmer vollständig gegen Betrug versichert werden. Zudem wird über eine Treuhandfunktion sichergestellt, dass sich Betrug auf der Plattform für niemanden auszahlt. Unlautere Geschäftspraktiken führen zu sofortigem Ausschluss und ggf. zu rechtlichen Schritten.
Ich freu mich sehr auf die Zusammenarbeit, und hoffe meinen Beitrag zu leisten dem Unternehmen auf die Beine zu helfen! Falls Du auch mithelfen möchtest: Es werden noch Leute gesucht -> http://www.fairnopoly.com/online-marktplatz/team





Während wir guter Dinge in den Frühling starten, haben diese mutigen Frauen im russischen Knast einen Hungerstreik angetreten. Wir zeigen ihnen unsere Solidarität mit diesem Flashmob!