<> Jenny Louise Becker
Piraten sind gute Menschen

Aus gegebenem Anlass rufe ich den Berliner Piraten (mich eingeschlossen) zu: Piraten, glaubt an das Gute im Menschen! Wir ALLE machen Fehler. Diese uns nicht unentwegt vorzuhalten und aufzubauschen, sondern gemeinsam konstruktive Auswege und Lösungen zu erarbeiten sollten unsere zukünftigen Ziele sein. Bitte, lasst uns ein Klima des Vertrauens und gegenseitiger Rücksichtnahme schaffen. Wir wollen die Politik und die Gesellschaft verändern - dann müssen wir bei uns selbst, beim wir anfangen.

Ich seh’s optimistisch! Just dog it!

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Wie stürze ich einen Diktator gewaltfrei? Wir entwickeln ein Rollenspiel!

Heute Abend um 18.30 geht es in den EN-PAZ Räumen in der Schützenstraße 6a in Mitte los! Unser Rollenspiel-Workshop startet mit einem Impulsvortrag von Aktham von Adopt a Revolution. Er kommt aus Daraa, die Stadt im Süden wo die Revolution angefangen hat und kann uns erstmal viel zum praktischen zivilen Widerstand in Syrien erzaehlen. Gäste sind herzlich willkommen!

Morgen werden wir dann von 10 bis 18 Uhr Handlungsspielräume, Rollen und ein grobes Regelwerk festlegen, am Sonntag das Ganze dann noch mal 8 Stunden lang ausbauen, illustrieren und verfeinern.

TeilnehmerInnen:

Marek Spitczok von Brisinski, KreativeKommunikation / Berliner Jungs e.V., Berlin
Constanze Bade, Friedensforscherin, Vamos Juntos e.V., Marburg
Jörg Schlimmermann, Systemtherapeut, Institut für Lebenskunst und Konfliktmanagement / Kinder- und Jugendzirkus e.V., Marburg
Jenny Becker, Friedensforscherin, EN-PAZ e.V., Berlin
Jan-Hinrich Wagner, Steps for Peace / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Berlin
Lena Kögler, Politologin, Antifa, Frankfurt
Aktham, Adopt a Revolution, Syrien
Peter Becker, Rechtsanwalt, Friedensaktivist; Stiftung Friedensbewegung, Berlin/Marburg

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Richtig Twittern als Mutter mit Haushalt ;-)

Ich beschäftige mich ja auch in der Piratenpartei, und wer da nicht twittert existiert nicht vollständig. Daher habe ich dann auch meinen Twitteraccount, der als Peace Aktivist jetzt nicht so richtig übergelaufen ist, mal wieder gebootet und ordentlich losgelegt, d.h. täglich so ein paar Tweets zu politischen Bildungsthemen abgesetzt, und mit ansteigender Followerzahl auch persönliche Kommunikation mit der Timeline betrieben. 

Heute morgen, an einem strahlenden Samstag im März, tauchten in meiner Timeline bereits sehr zeitig für die Meute Tweets prominenter Piraten auf, die erahnen ließen, dass an der einen oder anderen Wahlkampf-Party in NRW, oder Saarland, wo morgen die Landtagswahl stattfindet wird, teilgenommen worden war; erst spät bzw garnicht geschlafen wurde und der eine mit Bierchen und Aspirin, der nächste mit Kaperbriefen bewaffnet in den sonnigen Tag startete. NRW-Landesparteitag, es wird gewählt - spannend, wer da jetzt so auf die Listen kommt! Toll! Mitmachen will! Auch in Sachsen und Bayern stehen Landesparteitage an, und auch von dort ziehen Tweets feucht-fröhlich, das erwartet man ja auch, über meinen Bildschirm. Das hätte ich jetzt auch weiland gefunden, in der Heimat von Müslikind und deuxcvsix mal eine Brise gesunde Bergluft zu schnuppern.

Bei mir startete der Morgen dergestalt, dass meine fast dreijährige Tochter erstmal heulend und glühend-heiß um halb sechs zu mir ins Bett gekrochen kam. Bei mir was es gestern auch spät geworden, da ich den Freitagabend mit meiner Vinyl- und MP3-Sammlung sowie einem Fläschchen Zwetschgenwasser verbracht hatte – was die frühmorgendliche Situation nicht zum Kuschel- sondern sondern zum Störfaktor machte. Zum Glück ließ sich Alice überreden, noch mal ins Bett zurückzugehen. Als ich um sieben wieder wach wurde, lag sie in ihr Bett gekuschelt und sang ihre Kinderlieder-CD mit. Mit Fieber ist sie immer richtig bezaubernd und pflegeleicht! Nur war der Besuch auf dem Markt damit unmöglich geworden, stattdessen fing ich an die Fenster zu putzen. Das geht auf der einen Seite des Hauses nur morgens, auf der anderen Seite des Hauses nur nachmittags. Unter der Woche kommen mein Freund und ich aus Gründen nie dazu, und am Wochenende bleiben solche Traumjobs wie Oberflächen putzen und Aufräumen dann immer an mir hängen, da mein Freund mit den tollen Modeselektors tourt, die ja auch gerade den Echo gewonnen haben! Ich freu mich ja für die.

Wenn man bei #lptnrw bzw #lptby schon nicht mit von der Partie ist, so etwas zu twittern wie: “Die Sonne scheint im Parteitagsland - mein Kind krank - dann putz ICH halt de Fenster blank o_O” kommt gar nicht sexy in einer Partei mit überwiegend jungen Männern. Die wenigsten werden diesen Tweet faven oder retweeten. Man erntet höchstens einen Hauch Mitleid, der ein oder andere wird “Opfer”, “Loser” oder “Mutti” denken. Ein paar für die Themen-Follower interessante News kann man schon mal anmoderiert copy-pasten, oder von der Journal-Website direkt schicken. Auf einen Mehrwert ist zu achten, eben durch einen schlauen Kommentar oder eine direkte Adressierung, weil da jemand für in Frage kommt, der aber gerade mit Joint im Mund auf einer Leiter steht, die von drei fröhlichen Leute festgehalten wird, und Plakate klebt oder hängt. Den Status zu twittern lohnt sich echt nur, wenn es gerade cool ist, was man macht oder wo man sich gerade aufhält (Bundestag, irgendein Fernseh-Studio, oder was in der Art), oder wenn man soo viele Follower bzw. Verehrer hat wie Chilly Gonzales, Marina Weisband oder Madonna, wo man dann auch mal twittern kann, was man gerade zu essen bestellt, dass man gerade den Zug verpasst oder von den neuen Manolo Blaniks ne Blase am Fußballen bekommen hat – und es interessiert die Leute.

Meine Tochter ist zum Glück wieder eingeschlafen, so dass ich neben ein paar Tweets, dem Blogartikel und Fensterputzen sogar noch nass Wischen konnte, leider ohne LPT-Stream oder meine Musik, da meine Tochter dann ihre Musik nicht mehr hören kann und dann sofort wütend aufwacht…. hoffentlich ist sie gleich wieder so fit, dass wir wenigstens zum Tag der Offenen Tür unserer mit nur wenigen freien Plätzen ausgestatteten “Traum-KITA” gehen können.

Habe dann doch noch einen Status-Tweet abgesetzt und für Pluralismus gesorgt: “Fröne prämenstruellem Putzwahn #piraten”. 

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Flasmob #FreePussyRiot vor der Russischen Botschaft Berlin

Während wir guter Dinge in den Frühling starten, haben diese mutigen Frauen im russischen Knast einen Hungerstreik angetreten. Wir zeigen ihnen unsere Solidarität mit diesem Flashmob! 

Wo und Wann?

Unter den Linden 63-65, 10117 Berlin, Sonntag, 1. April, 17.30 Uhr. Wir tanzen gemeinsam zu ein paar Songs von Pussy Riot und kopieren die Performance. 2 Leute halten Schilder mit der Aufschrift “Free Pussy Riot”.

Bringt bunte Strumpfmasken und Klamotten mit!

Treffpunkt ist 17 Uhr Unter den Linden Ecke Glinkastraße ggü von AEROFLOT, dort können wir uns umziehen. Wenn Sicherheitskräfte eingreifen sollten, brechen wir die Aktion sofort ab.

Der Event auf Facebook ->

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Girls Day 26. April 2012: Mädchen entdecken Berufe

Kennst du den Girls Day? Mädchen entdecken Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften. Der Aktionstag wird international mit zahlreichen Unternehmen und Schulen gemeinsam veranstaltet. Firmen öffnen ihre Tore und präsentieren Mädchen die Arbeitswelten, die bisher vor allem von männlichen Bewerbern fokussiert werden. Auf der Aktionshomepage findet Ihr alle Partner und Projekte in eurer Nähe.

Hintergrund

Am 26. April 2012 finden der Girls’Day und der Boys’Day statt. Jugendliche erkunden dabei geschlechteruntypische Berufe. So absolvieren Mädchen Tagespraktika in Berufen des technischen, naturwissenschaftlichen, handwerklichen oder IT-Bereichs und lernen Chefetagen sowie erfolgreiche Frauen in Führungspositionen kennen. Jungen arbeiten einen Tag in Berufen des sozialen, pflegerischen oder erzieherischen Bereichs, trainieren ihre Sozialkompetenz oder arbeiten in Workshops zu verschiedenen Themen rund um Vorstellungen von Männlichkeit.

Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag wird seit 2001 vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. koordiniert. Seit 2011 koordiniert der Bielefelder Verein auch den Boys’Day – Jungen-Zukunftstag.

www.kompetenzz.de | www.girls-day.de | www.boys-day.de

Projektinformation

Die Bundesweite Koordinierungsstelle des Girls’Day – Mädchen-Zukunftstags wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag ist ein Projekt des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. und eine Gemeinschaftsaktion des BMBF und des BMFSFJ, der Initiative D21, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und des Bundeselternrats. 

www.girls-day.de

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